Bei der Singakademie Chemnitz e.V. handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein, der seinen Sitz in Chemnitz hat. Zweck des Vereins ist die Pflege des Chorgesanges sowie die Förderung musischer Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur. Der Chor wurde bis Ende 2002 geleitet von Herrn Franzpeter Müller-Sybel.

Die Geschichte der Singakademie begann im Oktober 1817. Zunächst nannte sich die Vereinigung einer Chorgemeinschaft mit Instrumentalbegleitung unter Leitung von Johann Gottfried Kunstmann "Instrumental- Musikverein". Ihren heutigen Namen "Singakademie" erhielt sie durch Andreas Heinrich Stahlknecht. Dieser gründete zunächst 1839 einen weiteren Chor, welcher sich 1855 mit dem "Instrumental-Musikverein" zu einem Chor vereinigte. Überregionale Bedeutung erlangte die Singakademie ab 1860 unter Leitung Theodor Schneiders.

Während des Zweiten Weltkriegs mußte die Singakademie vorübergehend ihre Tätigkeit einstellen. Nach Kriegsende erfolgte sodann der Neuanfang als "Städtischer Volkschor". Im Jahr 1966 gründete Franzpeter Müller-Sybel die Singakademie wieder. Bis 2002 war er künstlerischer Leiter des Chores, nunmehr wird der Chor durch Frau Maja Sequeira geleitet. Neben dem "Requiem" von Mozart sowie dem "Requiem" von Verdi, den Oratorien von Händel, Bachs "Hohe Messe in h-moll" oder Beethovens "9. Sinfonie" gelangten bisher auch Werke von Strawinski, Bruckner, Theodorakis, Kurzbach, Meyer u.v.a. zur Aufführung. Die größten Erfolge feiert der Chor jedoch ohne Zweifel mit Aufführungen der "Carmina Burana" von Orff.

Ich selbst habe schon seit Studentenzeiten eine große Vorliebe für das "Requiem" von Mozart, welches wir im Oktober 1998 in der Dresdner Kreuzkirche gesungen haben. Es war schon begeisternd, bei so einer Aufführung dabei zu sein ...

Übrigens, einmal jährlich nimmt die Singakademie neue Mitglieder auf ....